31.12.2021, How to be a better Machine, MWK Stipendium, Stuttgart

Hast du dich jemals gefragt, ob es einfäche wäre eine Maschine zu sein? Hast du jemals so getan, als wärst du eine Maschine, damit dir verziehen wird?

Die Website ist ein interaktives online Training, das den Nutzerinnen dabei helfen soll eine bessere Maschien zu werden – eine Umkehrung der allgegenwärtigen Vermenschlichung von Maschinen.

 

Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

© Jasmin Schädler © Jasmin Schädler

 

30.12.2021, Phasen der Rührung, die apokalyptischen tänzerin*nen, Stuttgart, DE

Das Institut für analytische Aufführungspraxis, kurz IAAP, lud am 30.12.21 zur Jahresvollversammlung. Es wurde gemeinsam gekocht, gegessen und übers Zuschauen gesprochen. Was haben wir dieses Jahr alles gesehen? Wie wurden wir im Theater begrüßt? Was hat uns berührt, was wurde gerührt und wo hätten wir gern mal ein wenig umgerührt? Welche Erlebnisse wollen wir wieder vergessen und welche Publikums-Situation hat am besten funktioniert? Ziel war es, gemeinsam darüber zu reflektieren wie wir uns als Publikum im Theater wahrnehmen, welche Erwartungen wir an das Theater haben und was es bedeutet, das PUBLIKUM zu sein: denn ohne – kein Theater. Gemeinsam mit ausgewählten Gästen (die Kulturjournalistin und Theaterkritikerin Petra Mostbacher-Dix und der Performance Künstler Arthur Romanowski) und unterfüttert durch erste Schlüsse aus unserer Studie über das Zuschauen, wurde über das Schauen, das Erleben, gesprochen. Und wie geht das besser als beim Zusammenrühren einer Suppe, und dem anschließenden Verzehr? Selbst gekocht, warm, nicht zu heiß. Genau das richtige nach den schweren Feiertagsgerichten.
 

Eine Veranstaltung von die apokalyptischen tänzerin*nen als Institut für analytische Aufführungspraxis.

 

Gefördert durch das Kulturamt Stuttgart.

© die apokalyptischen tänzerin*nen © die apokalyptischen tänzerin*nen

 

21.12.2021, vom Aufgang der Sonne, Künstlerhaus, Stuttgart, DE

”Vom Aufgang der Sonne” entstand als Antwort auf den 250. Geburtstag Hegels im Jahr 2020. Das n.n.n collective (Susanne Brendel, Julia Schäfer & Jasmin Schädler) haben dies zum Anlass genommen, einen kritischen Blick auf Hegel und seine Geschichtsphilosophie zu werfen. Die Publikation konzentriert sich auf Perspektiven, die durch Hegel und sein Erbe überschrieben oder unsichtbar gemacht wurden. Daher wird der haitianischen Revolution viel Raum gegeben, und zwar in Form eines redigierten Transkripts des Symposiums Mit Haiti an der Hegel Bar. Zu dieser Veranstaltung, die im Mai 2020 stattfand, haben wir Dr. Vanessa E. Thompson, Matti Traußneck und Dr. Jeanette Ehrmann eingeladen. Außerdem enthält die Publikation ein Gespräch mit der Geografin und Künstlerin Dr. Sasha Engelmann, in dem wir die Politisierung von Himmelsrichtungen und Kartographie hinterfragen. Darüber hinaus sind in der Publikation Ausstellungsansichten einer Ausstellung im Projektraum der Kunstverein Wagenhalle e.V. im November 2020 eingestreut, die aufgrund der zweiten Schließung geschlossen bleiben musste. Darüber hinaus fordert das Format der Publikation Konventionen der zeitlichen Linearität heraus, sowohl in Bezug auf die Gestaltung als auch auf eine eigens entwickelte Literaturkarte. Die aufwändige Gestaltung der Publikation wurde von HuM Collective entwickelt und umgesetzt Vom Aufgang der Sonne erscheint zweisprachig in Englisch und Deutsch. Am 21. Dezember 2021 wird die Publikation der Öffentlichkeit vorgestellt und kann auch käuflich erworben werden. Zu diesem Anlass öffnen wir unser Atelier von 16.00 - 21.00 Uhr im Künstlerhaus Stuttgart (Reuchlinstraße 4B, 3. Stock). Im Künstlerhaus gilt die 2G+ Regel. Der Online-Verkauf wird ab Januar 2022 möglich sein. Bis dahin kann die Publikation (17,00€) auch über collective.n.n.n@gmail.com bestellt werden.

Ein Projekt von n.n.n. collective (Julia Schäfer & Susanne Brendel und Jasmin Schädler) und InterAKT Initiative e.V.

 

In cooperation with Kunstverein Wagenhalle and Theater Rampe.

 

Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Mit freundlicher Unterstützung des Kunstverein Wagenhalle und der LBBW-Stiftung.

© n.n.n. *collective* © n.n.n. collective

 

16. & 17.12.2021, Gefährliche Körper, zeitraumexit, Mannheim, DE

Das Duo Frisch&Schick (Johannes Frick & Jasmin Schädler) widmet sich der Liebe und der Freizügigkeit mit Blick auf die körperlichen Gefahren, die seit der Entdeckung des HI-Virus einer gesellschaftlichen Überarbeitung unterzogen wurden. Von unseren Körpern geht Gefahr aus, dieses Bewusstsein hat sich im letzten Jahr endgültig eingestellt. Frisch&Schick präsentiert die promiskuitive Konzertperformance Gefährliche Körper in Kooperation mit dem Medienkünstler Timo Kleinemeier, in Kostümen des Designers Aziz Rebar, gestyled von Lotus Makeup Artist Claudia und mit Gastauftritten von Karimael Buledi, Helena Dadakou, Sebastiano Sing und Laura Nitsch.
 

In Kooperation mit InterAKT Initiative e.V., Theater Rampe, und AIDS-Hilfe Stuttgart.

 

Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, © Joe Pohl © Joe Pohl

 

03./04./05.12.2021, Wunderland, Theater Rampe, Stuttgart, DE

Die feministische Influencerin Alice wacht im Bett der Weißen Königin auf und muss sich direkt an der abenteuerlichen Suche nach der Blume des Lebens beteiligen. Aber in Wunderland ist nichts wie es scheint. Obwohl es keine Grenzen gibt und das Land sich augenscheinlich vom Konzept des Nationalstaats distanziert, markieren sowohl die Rote als auch die Weiße Königin klare Herrschaftsansprüche. Gut scheint auf jedenfall niemand zu sein. Die Weiße Königin steckt heimlich mit dem Joker unter einer Decke und zahlt vermutlich nicht den Mindestlohn, die Rote Königin hält den Vater von Pablo und Bablo gefangen, um Bablo als Bediensteten festzuhalten und die Blume des Lebens isst zu viele Burger. Außerdem fahren wirklich immer alle mit dem Auto – aber eigentlich ist das ja gut in Wunderland. Und sogar Alice darf selbst ans Steuer eines Rennautos, obwohl sie zuhause schon mehrfach durch die Fahrprüfung gefallen ist und eigentlich lieber E-Bike fährt.
 

Ein Projekt von die apokalyptische tänzerin*nen und Produktionsbüro schæfer&sœhne.

 

Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, und den Fonds Soziokultur e.V.

Wunderland, © Jasmina Begović © Jasmina Begović

 

02.11.2021, Algorithma - Ihr Gesundheits- und Heilungs-Algorithmus, HomeFest 2021, Bukarest, ROU

Erinnern Sie sich an ELIZA, den Chatbot? Der am wenigsten urteilende Therapeut aller Zeiten! Sein Schöpfer Joseph Weizenbaum schrieb einmal: “Mir war nicht klar, … dass eine extrem kurze Exposition gegenüber einem relativ einfachen Computerprogramm bei ganz normalen Menschen starke Wahnvorstellungen auslösen kann.” Die Legende besagt, dass seine Sekretärin ihn bat, den Raum zu verlassen, damit sie mit Eliza unter vier Augen sprechen kann. Algorithma ist eine aktualisierte Version von Eliza. Algorithma fungiert jedoch nicht nur als Therapeut*in, sondern auch als allgemeine Gesundheitsberater*in mit dem Schwerpunkt Heilung. Algorithma wurde mit Millionen von Gesundheitsberatungsvideos von Youtube gefüttert, die es ihm ermöglichen, seinen Patient*innen immer eine unerwartete Lösung vorzuschlagen, auch wenn sie nicht danach fragen. Sobald der Chatbot Algorithma für eine Beratungssitzung losgelassen wird, ist er nicht mehr zu stoppen und taucht tief in den Pool der Gesundheits- und Heilungs-Klick-Baits ein. Lernen Sie Algorithma kennen und machen Sie sich bereit wahnhaft zu werden.

Algorithma - Your health and healing Algorithm © Jasmin Schädler © Jasmin Schädler

 

04.10.2021, XCHANGES Xhoch1, Bremen, DE

X-Changes ist eine neu gegründete Veranstaltungsreihe für aktuelle Musik, Klangkunst, Performance und angrenzende Disziplinen. Junge Künstler*innen aus den Freien Szenen von Bremen und Stuttgart werden eingeladen, in der jeweils anderen Stadt Abende zu gestalten, um sich zu präsentieren und zu vernetzen. Die Reihe versteht sich als Plattform für eine Künstler*innengeneration, die Alternativen zum etablierten Kunstbetrieb sucht und sich den Raum für die Verwirklichung ihrer Ideen und Projekte selbst schafft. X-Changes will hierfür ein freier Versuchsraum sein und zugleich dazu beitragen, langfristige Verbindungen und Arbeitsstrukturen entstehen zu lassen.

Eine Veranstaltung der Projektgruppe Neue Musik (PGNM).

XCHANGES Xhoch1 © PGNM © PGNM

 

26. & 29.09.2021, Stuttgarter Hexenweg. Eine inszenierte Reise zu alten und neuen Motiven des Hexentums, Stuttgart, DE

Im Begriff der Hexe begegnen sich historische Phantasmen und aktuelle Strömungen. Gemeinsam nehmen wir die Spur der Hexen auf und suchen nach deren widerständigem Potential. Wir betrachten verschiedene Adaptionen des Hexenbildes, auch im Hinblick darauf, inwiefern sie bedenkliche Stereotypen wiederholen. An besonderen Stellen der Stadt lernen wir Akteurinnen kennen, die eigene Zugänge dazu gefunden haben und zur Diskussion stellen. So kommen auf dieser Entdeckungsreise wissenschaftliche, popkulturelle und lebenspraktische Ansätze zusammen und lenken unseren Blick auf ein vielgestaltiges und ideenreiches Hexengebiet.

Ein Projekt von Pia Lanzinger und Jasmin Schädler.

 

In Kooperation mit der Kunststiftung Baden-Württemberg und dem FF*GZ.

 

Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

Stuttgarter Hexenweg © Christina Mäckelburg © Christina Mäckelburg

 

10.-13. & 16.-19.09.2021, Kinder der Olypme – Fanshop, Mannheim, DE

Ein Fanshop in Mannheim: Es empfängt Sie eine Frau, eine Verkäuferin. Sie eröffnet das Gespräch, führt sie durch die Räume, bewirbt ihre Produkte. Jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte. Der Name der Frau ist Olympe. Olympe ist mehr als eine Angestellte: Olympe ist Sportlerin, Olympe sprintet, ist eine Geflüchtete. Olympe ist eine Marke. Im Wechsel von Selbst- und Fremdbestimmung verkörpert sie verschiedene Narrative, die sie in ihrem Kultort gefangen halten oder ihr Freiheit bringen.

Langenfelder & Lichtenberg inszenieren mit FANSHOP eine bespielte, immersive Rauminstallation im Stadtraum. Im Zentrum steht dabei die Frage nach den Zu- und Eingriffsmöglichkeiten eines totalitären Staates in und auf den privaten reproduktionsfähigen Körper. Schwerpunkt der vorausgegangen Langzeitrecherche war die exemplarische Auseinandersetzung mit dem Mythos des Schwangerschaftsdopings. Dieser besagt, dass Sportlerinnen in der Vergangenheit zwecks Leistungssteigerung zu Wettkämpfen schwanger angetreten seien. Das Duo verfolgt in Zusammenarbeit mit assoziierten Künstler:innen diesen Mythos in einem fiktiven Gedankenexperiment weiter, untersucht ihn im Spannungsfeld zwischen Unterwerfung und Selbstermächtigung und stellt ihm die biografische Erzählung einer Flucht beiseite. Beide Geschichten eint das Freiheitsstreben ihrer Protagonistinnen und eine Schwangerschaft.

Kinder der Olympe, © Sebastian Heck © Sebastian Heck Kinder der Olympe, © Sebastian Heck © Sebastian Heck

 

08.08.2021, Harmful Bodies, Theaternatur Festival, Waldbühne Benneckenstein, DE

Das Duo Frisch&Schick (Johannes Frick & Jasmin Schädler) präsentierte Auszüge aus seiner Arbeit Gefährliche Körper – eine promiskuitive Konzertperformance in Kooperation mit dem Medienkünstler Timo Kleinemeier, mit Kostümen des Designers Aziz Rebar – das erste mal analog in der unmittelbaren Nähe der Waldbar des Naturtheater Festivals.
Von unseren Körpern geht Gefahr aus, dieses Bewusstsein hat sich im letzten Jahr endgültig eingestellt. Die Künstler*innen widmen sich der Liebe und der Freizügigkeit mit Blick auf die körperlichen Gefahren, die seit der Entdeckung das HI-Virus einer gesellschaftlichen Überarbeitung unterzogen wurden. Von der damaligen Angst eines Todesurteils bis hin zur heutigen Einstufung einer chronischen Erkrankung begegnet das Team der Geschichte eines Virus, der keine Moral kennt, dem aber immer wieder moralisierend und stigmatisierend begegnet wurde und wird. Das Publikum wird eingeladen zu einer performativen und musikalischen Reise, die verschiedene Blickwinkel und ästhetische Formen einnimmt.
 

In Kooperation mit dem Theater Rampe und InterAKT Initiative e.V..

© Timo Kleinemeier © Timo Kleinemeier

 

30. & 31.07. + 01.08.2021, Wunderland, Theaterhaus, Stuttgart, DE

Die feministische Influencerin Alice wacht im Bett der Weißen Königin auf und muss sich direkt an der abenteuerlichen Suche nach der Blume des Lebens beteiligen. Aber in Wunderland ist nichts wie es scheint. Obwohl es keine Grenzen gibt und das Land sich augenscheinlich vom Konzept des Nationalstaats distanziert, markieren sowohl die Rote als auch die Weiße Königin klare Herrschaftsansprüche. Gut scheint auf jedenfall niemand zu sein. Die Weiße Königin steckt heimlich mit dem Joker unter einer Decke und zahlt vermutlich nicht den Mindestlohn, die Rote Königin hält den Vater von Pablo und Bablo gefangen, um Bablo als Bediensteten festzuhalten und die Blume des Lebens isst zu viele Burger. Außerdem fahren wirklich immer alle mit dem Auto – aber eigentlich ist das ja gut in Wunderland. Und sogar Alice darf selbst ans Steuer eines Rennautos, obwohl sie zuhause schon mehrfach durch die Fahrprüfung gefallen ist und eigentlich lieber E-Bike fährt.
 

Ein Projekt von die apokalyptische tänzerin*nen und Produktionsbüro schæfer&sœhne.

 

Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, und den Fonds Soziokultur e.V.

Wunderland, © Jasmina Begović © Jasmina Begović Wunderland, © Dominique Brewing © Dominique Brewing

 

05.05.2021, Gefährliche Körper, Thetaer Rampe Stream, Stuttgart, DE

Das Duo Frisch&Schick (Johannes Frick & Jasmin Schädler) präsentiert die Arbeit Gefährliche Körper – eine promiskuitive Konzertperformance in Kooperation mit dem Designer Aziz Rebar, dem Medienkünstler Timo Kleinemeier sowie Make-up von Luna Legend, und Gastauftritten von Karimael Buledi, Helena Dadakou, Sebastiano Sing und Laura Nitsch.
Von unseren Körpern geht Gefahr aus, dieses Bewusstsein hat sich im letzten Jahr endgültig eingestellt. Die Künstler*innen widmen sich der Liebe und der Freizügigkeit mit Blick auf die körperlichen Gefahren, die seit der Entdeckung das HI-Virus einer gesellschaftlichen Überarbeitung unterzogen wurden. Von der damaligen Angst eines Todesurteils bis hin zur heutigen Einstufung einer chronischen Erkrankung begegnet das Team der Geschichte eines Virus, der keine Moral kennt, dem aber immer wieder moralisierend und stigmatisierend begegnet wurde und wird. Das Publikum wird eingeladen zu einer performativen und musikalischen Reise, die verschiedene Blickwinkel und ästhetische Formen einnimmt.
 

Das Video wurde am 5. Mai um 20 Uhr als Livestream über das Theater Rampe ausgestrahlt.

 

In Kooperation mit dem Theater Rampe und InterAKT Initiative e.V.. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart und die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart.

© Timo Kleinemeier © Timo Kleinemeier